Bei einer gut besuchten Veranstaltung hat Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch in Kaarst (21. Nov. 2017) ĂŒber die Bedeutung des Schlafs und die Ursachen von Schlafstörungen referiert.
Empirische Untersuchungen belegen, dass sowohl regelmĂ€ĂŸig auftretende LĂ€rmereignisse mit hohen Werten wie auch Dauerschallpegel ĂŒber 55 Db(A) , wie er in Kaarst in den Nachtstunden erreicht wird, negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Neben Herz- und Kreislauferkrankungen fĂŒhrt hoher FluglĂ€rm auch zu einem deutlichen Anstieg der Zahl der Depressionserkrankungen.
Einen Mitschnitt der Veranstaltung finden sie hier. Liegt zur Zeit noch nicht vor.

Die hessische Landesregierung hat am 7. Nov. 2017 eine Vereinbarung zur EinfĂŒhrung einer LĂ€rmobergrenze am Flughafen Frankfurt vorgelegt. Das Land Hessen, der Flughafenbetreiber Fraport AG, die beiden Homebase Carrier Deutsche Lufthansa und Condor, der Airline-Verband und die FluglĂ€rmkommission Frankfurt haben sich darauf verstĂ€ndigt, die nach dem Planfeststellungsbeschluss 2007 zulĂ€ssige LĂ€rmbelastung durch geeignete Maßnahmen zu unterschreiten, um die Belastung der betroffenen Anwohner zu senken. Dazu sollen die Partner der Vereinbarung geeignete Maßnahme ergreifen, deren Umsetzung ĂŒberprĂŒft wird.
Wir haben Verkehrsminister Hendrik WĂŒst aufgefordert, fĂŒr den Flughafen DĂŒsseldorf ebenfalls GesprĂ€che aufzunehmen, um  in einem ersten Schritt zu einer LĂ€rmobergrenze zu gelangen, und sodann schrittweise LĂ€rmminderungen zu vereinbaren. siehe Artikel NGZ v. 10.11.2018

Das Deutsche Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt hat den Low-Cost-Monitor fĂŒr den Sommer vorgelegt. Demnach gibt es rund hundert neue BilligflĂŒge von und nach Deutschland und die Preise sinken. Großes Wachstum gibt es vor allem am Flughafen DĂŒsseldorf. Dieser legt um 16 Prozent zu,  unter anderem durch einen Ausbau des Angebots bei Eurowings und Flybe sowie den Markteintritt von Norwegian. Dadurch hat sich die Zahl der wöchentlichen AbflĂŒge im Low-Cost-Sektor von 640 auf 740 Starts pro Woche erhöht.
Entgegen der Behauptung des Flughafens, dass die Ausweitung der KapazitĂ€ten fĂŒr den GeschĂ€ftsreise verkehr wichtig sei, wird damit erneut deutlich, dass es nur darum geht, im Low-Cost-Sektor zu wachsen. Problematisch ist dies auch deshalb, weil die entsprechenden Fluggesellschaften, aufgrund ihrer engen Flugplanungen besonders hĂ€ufig verspĂ€tet starten und landen und damit unsere Nachtruhe stören.

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Zugleich wollen wir Sie auf die nÀchste Veranstaltung unseres Vereins am Dienstag, den 21. November 2017 in der VHS Kaarst 19.00 Uhr hinweisen.
Der Chefarzt der Klinik fĂŒr Neurologie in Mönchengladbach, Prof. Dr. med. Carl-Albrecht Haensch wird dann ĂŒber den Zusammenhang zwischen FluglĂ€rm und Schlafstörungen und deren gesundheitliche Auswirkungen referieren.

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