Haben heute im Verkehrsministerium im Namen von 13.705 Unterstützern die Unterschriften mit der Forderung "Um 22 Uhr muss Schluss sein!" an den Staatssekretär im Verkehrsministerium, Herrn Dr. Schulte (rechts) überreicht. Dabei haben wir deutlich gemacht, dass die Betroffenen erwarten, dass die Landesregierung endlich handelt, um die Nachtruhe zu schützen.
Danke noch einmal an alle, die sich in den vergangenen Jahren die Hacken abgelaufen haben, um so viele UnterstĂĽtzer zu mobilisieren. Wir bleiben am Ball!

 

13.438 Menschen fordern von Verkehrsminister WĂĽst: Unternehmen Sie endlich etwas!
Mit dem Ende des Sommerflugplans endete an diesem Wochenende auch die Kampagne „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“.
13.438 Menschen, die im Umkreis des Flughafens leben, haben mit ihrer Unterschrift Verkehrsminister Wüst aufgefordert, angesichts der immer schlimmer werdenden Nachtflüge endlich etwas zu unternehmen, um die Nachtruhe der Anlieger zu gewährleisten. (Zur aktuellen Entwicklung der Nachtflüge siehe den Beitrag Neuer Nachtflugrekord). Besonders groß war der Protest in Kaarst. 4.802 Menschen haben sich der Forderung angeschlossen, ab 22 Uhr den Flugbetrieb einzustellen.
Werner Kindsmüller: „Die Gespräche des Ministers mit den Fluggesellschaften haben, wie nicht anders zu erwarten, keine Verhaltensänderung zur Folge gehabt. In diesem Jahr sind schon mehr Maschinen nach 23 Uhr gelandet als im gesamten Vorjahr. Wir erwarten nun vom Minister, dass er seine rechtlichen Möglichkeiten ausnutzt, um den Schutz unserer Nachtruhe zu verbessern.“

Von Januar bis September sind am Flughafen Düsseldorf bereits 2.091 Maschinen nach 23 Uhr gelandet. Das sind bereits mehr als im gesamten Vorjahr. In jeder Nacht während der Sommermonate landeten ca. 10 Maschinen nach 23 Uhr. Damit hält der Missbrauch der Ausnahmegenehmigung für die Fluggesellschaften, die einen Wartungsstützpunkt in Düsseldorf haben an. Sie dürfen ohne Ausnahmegenehmigung bis Mitternacht Düsseldorf anfliegen. Wie wir dokumentiert haben, werden die Verspätungen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, durch zu kurze Umladezeiten mutwillig herbeigeführt – ohne dass der zuständige Minister dagegen vorginge.

Am Sonntag, 30. September endet die Kampagne „Um 22 Uhr muss Schluss sein!“. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, der Bekanntgabe des Ergebnisses der Unterschriftensammlung am Montag, den 1. Oktober um 19 Uhr in der Volkshochschule Kaarst beizuwohnen.

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